Kambodscha 31 |
Der Ta Prohm war für mich am eindrucksvollsten. Dieser Tempel wurde der Natur überlassen, und man kann erleben, wie der Dschungel dir Mauern buchstäblich 'auffrisst'.
Errichtet wurde Ta Prohm vom späten 12. bis hinein ins 13. Jahrhundert unter der Regentschaft von König Jayavarman VII.. Spätere Erweiterungen erfolgten unter König Indravarman II.. Der ursprüngliche Name lautete "Rajavihara" (Sanskrit), was auch die Verwendung bezeichnete: das königliche Kloster. Obwohl Jayavarman VII. und auch seine Mutter, der er die Anlage widmete, Buddhisten waren, findet sich in Ta Prohm eine Vielzahl von Reliefs mit Darstellungen aus der hinduistischen Mythologie (Krishna, Vishnu, aus dem Ramayana u. a.). Nach der Fertigstellung wurden in den Heiligtümern 260 Götter und Göttinnen verehrt. Die Weihung des Tempels erfolgte 1186 zu Ehren von Prajnaparamita, dem buddhistischen Konzept der "Perfektion der Weisheit". Wie viele der Tempelanlagen in Angkor ist Ta Prohm damit ein Beispiel für den Synkretismus der damaligen Khmer-Bevölkerung.......
......Eine besondere
Stellung unter den Tempelanlagen von Angkor und in den Plänen von Besuchern
nimmt Ta Prohm wegen des halbverfallenen Zustandes ein. Die Restauratoren und
Architekten der École française d'Extrême-Orient (EFEO), die ersten die in der
Neuzeit begannen die Tempel zu restaurieren, beschlossen einen Tempel in dem
Zustand zu belassen in dem sie die meisten vorfanden. Die Wahl fiel auf Ta Prohm.
Die Vegetation und die herabgefallenen Mauersteine wurden nur soweit entfernt
und gesichert, dass es Besuchern möglich ist die Anlage zu begehen. Besonders
eindrucksvoll sind die Würgefeigen (Ficus virens) und die noch größeren
Tetrameles nudiflora deren Wurzeln ganze Gebäude überwachsen.....
Quelle und weitere Informationen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ta_Prohm
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